
Frühkindliche Erfahrungen
Selbstwertzweifel – Wenn der emotionale Hunger nicht gestillt wurde
Ein Mangel an Selbstwert ist häufig auf eine fehlende narzisstische Sättigung in unseren ersten Lebensjahren zurückzuführen: Wir haben nicht ausreichend Bestätigung, Liebe und Spiegelung durch unsere Bezugspersonen (Eltern, Großeltern etc.) erfahren, sodass wir kein stabiles Selbstwertgefühl entwickeln konnten. Uns fehlte die notwendige emotionale Nahrung, um einen gesunden Selbstwert aufzubauen. Daraus resultieren oftmals narzisstische Störungen, die sich in unterschiedlichen Ausprägungen in unserem fortschreitenden Leben zeigen können – von überheblicher Selbstüberschätzung bis zu zerstörerischer Selbstabwertung. Alle Ausprägungen sind ein Versuch, den tiefsitzenden Selbstwertzweifel zu kompensieren.
Die Kompensation
Wir nutzen die unterschiedlichsten Strategien zur Aufwertung unseres Selbstwertes, doch alle haben sie gemeinsam: Sie sind gebunden an ständige Bemühungen und Anstrengungen und abhängig von der Bestätigung im Außen. Die erhoffte (langfristige) innere Zufriedenheit bleibt aus und so kompensieren wir in der Dauerschleife.
Kompensationsstrategien sind beispielsweise:
Die Folgen
Durch die permanente überdurchschnittliche Leistungserbringung, Anpassung, Herausstellung, Isolation oder den erhöhten Substanzgebrauch entfremden wir uns immer mehr von uns selbst und von unseren Mitmenschen und erleiden nach und nach einen Identitätsverlust. Unseren eigenen, tatsächlichen Bedürfnissen und Gefühlen schenken wir keine oder nicht mehr genügend Aufmerksamkeit. Das führt unter anderem zu andauernder Frustration, erhöhter Kränkbarkeit und chronischer Erschöpfung – Depressionen, Essstörungen, psychosomatische- und Angststörungen können die Folge sein.
Wege der Heilung
Selbstwert ist die Wertschätzung des eigenen inneren Reichtums.
Durch die permanente überdurchschnittliche Leistungserbringung, Anpassung, Herausstellung, Isolation oder den erhöhten Substanzgebrauch entfremden wir uns immer mehr von uns selbst und von unseren Mitmenschen und erleiden nach und nach einen Identitätsverlust. Unseren eigenen, tatsächlichen Bedürfnissen und Gefühlen schenken wir keine oder nicht mehr genügend Aufmerksamkeit. Das führt unter anderem zu andauernder Frustration, erhöhter Kränkbarkeit und chronischer Erschöpfung – Depressionen, Essstörungen, psychosomatische- und Angststörungen können die Folge sein.